Der wilde Turm - Grundlagen
Ich freue mich, an dieser Stelle das erste Tutorial auf dieser Seite präsentieren zu dürfen.
Gleichzeitig ist es auch die erste Illustration dieser Art die ich selbst gemacht habe.
Eben jene Illustration bewog michd as Internet nach Hilfe, nach Tutorials zu durchforsten, welche mir geholfen hätten diese Fantasy Landschaft “Der wilde Turm” zu illustrieren.
Leider fand ich nichts, und habe es auf eigene Hand getan. Wie ich finde mit Erfolg fürs erste Mal.

Das also war die Skizze für die folgende Illustration:

Fangen wir einfach mal an!
1) Vorbereitung

Das mit Bleistift skizzierte Bild habe ich eingescannt in einer Auflösung von 1900dpi - was im Endeffekt Pixelmaße von 1500×863 Pixel hervorbrachte.
Von der Skizze erstmal den weißen Hintergrund entfernen, sodaß möglichst viele Konturen übrigbleiben, dies wird die weitere Arbeit vereinfachen.
Es werden zwar noch ettliche Stellen übrigbleiben, sofern man die Skizze nicht ganz grob macht, indem man dem man den Kontrastregler ganz durchdreht, und alle im Bild enthaltenen Graustufen in Schwarz ändert.
Da die Konturen nur Hilfsfunktion haben, ist dies jedoch nebensächlich.
Man sollte lediglich drauf achten, daß die Konturen selbst nicht zu dick werden, und die weitere Arbeit behindern.
2) Grundierung der zu illustrierenden Stelle

Man sollte immer mit den Teilen des Bildes beginnen, bei welchem man ehesten die Vorstellung hat, daß man es wundschgemäß hinbekommt.
Ich fing deshalb mit den Felsen an.
Grundlegend: jede Stufe dieses Tutorials wird nach dem gleichen Prinzip “vorgefertigt” für die eigentliche Illustration dieser Stelle - deshalb werde ich neue Stufen jeweils ein einziges mal grafisch hier abbilden.
3) Grobe Schattierung

Dank der Konturen, die wir im ersten Schritt freigelegt haben, und welche sich immer in der obersten Schicht des Gestaltungsbaumes im Photoshop befindet, zeichnet man mit einer groben Werkzeugspitze die Struktur ein.
Hierbei benutzte ich einen 5-13 Pixel dicken, nicht Airbrush Stift bei einer Abdeckung von 1-5% maximal!
Um den Effekt zu verstärken fuhr ich so oft über die Stelle, bis der erwünschte Effekt aufgetreten ist.
Mühsam, aber immer unter Kontrolle.
Diese wird im weiteren Verlauf noch verfeinert mit weiteren Ebenen - man sollte jedoch die Bereiche deutlich strukturieren, da beim nächsten Schritt die Skizze vorerste ausgeblendet wird.
4) Details - Schatten & Licht

An diesem Punkt werden die dunklen Stellen weiter ausgearbeitet - man sollte sich imaginär jedoch schon ungefähr eine Richtung vorstellen, woher das Licht kommt.
Auch hier das gleiche wie bei Punkt 3: sogut wie immer den Pinsel mit 1% Deckkraft verwendet.
In dem Fall kommt das Licht weitesgehend aus der Mitte, dem Hintergrund.
Der gleiche Schritt nochmal für Licht mit folgendem Ergebnis:

Nun sieht es bereits nach etwas aus, und man kann eine grobe Schattierung drüber legen.
Ich benutze immer eigene Ebenen für fast jeden Schritt den ich mache - dies macht die Datei zwar groß, aber eventuelle Korrekturen und Fehler können fast immer behoben werden.

Mit einem großen Airbrushpinsel und einer Abdeckung von max 5% füge ich nun grob die Schattenstellen hinzu, und gleich hinterher, anch gleicher Methode, die Lichtstellen.
Mit diesem Schritt gewinnt der Felsen seine Plaszitität - und ist für diesen Teil fertig.
Wie man sieht braucht man nicht vieler Schritte, um ein Bildelement zu illustrieren.
Um hier nicht mit 100 Bildern aufzuwarten, werden jeweils neuere Schritte genau bebildert und erklärt.
Wiederholt einfach jeweils die gleiche Methode bei jedem Schritt der Illustration

September 11th, 2006 at 10:05 am
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